ZACH plus Goodbye Facebook

Wie ich durch die Pandemie erkannt hab,

dass ich zu viel Zeit mit Social Media verbringe.

(zach bedeutet übrigens zäh)


Hallo liebe Leserin, lieber Leser!

Zache Zeit grad, oder?

Aber ich möchte hier gar nicht auf das Negative eingehen, das grad omnipräsent ist.

Lass mir dir die Überschrift und die kurze Erklärung darunter erläutern.

tikitaki hab ich am 5.August 2008 gegründet.

Ein Jahr später hab ich mich auf Facebook angemeldet und sobald ich herausgefunden hab, dass es die Möglichkeit gibt eine Seite für sein Business zu eröffnen, habe ich dies getan.


Damals war alles noch ganz easy… Eigentlich. Mein Onlineshop war auf DaWanda und da wurde ich sogar gepusht.

Ich aber hab mein Gewerbe Anfang 2010 wieder ruhend gemeldet, weil ich Angst hatte, dass ich mein Kind und mich allein nicht ernähren kann. Irgendwie war es traurig. Mein Ziel war es aber eines Tages tikitaki wieder aufzuwecken.

Gesagt getan. Acht Jahre später war ich wieder selbständig. Finanziell war ich gar nicht in der Lage, aber das AMS wollte mich mit 42 Jahren in Frühpension schicken und das wollte ich so nicht akzeptieren. In diesen acht Jahren ist sehr viel Wasser die Donau runter geflossen und das Internet hat sich gewaltig verändert. Während wir anno 2008 alle glaub ich noch so kleine Gurkerln als Handys hatten und niemand wirklich damit im Netz war, gibt es heute kaum noch jemanden, der kein Smartphone besitzt. DaWanda gibts auch schon lang nimmer, Instagram und so ist entstanden...

Krass!(Übrigens die deutsche Version von zach)

Und genauso hat sich auch die Arbeit verändert.

Ich hab mich verändert.

Von völlig am Boden zerstört, weil ich plötzlich mit meinem Kind allein dagestanden bin, über mutig genug nochmal in die Selbständigkeit zu gehen und dabei komplett in ein Burnout zu schlittern, bis hin zu mir… Jetzt!

Und die Pandemie und die Lockdowns spielen so eine große Rolle dabei. Irgendwie…


Der Ansturm an Anfragen im März 2020 hat mir im Nachhinein gezeigt, wie ich meine Zukunft gestalten möchte.

Auf vielen verschiedenen Apps, sind die Kunden an mich herangetreten. Hätte ich den Impuls nicht gehabt eine Liste zu machen, hätte ich schnell den Überblick verloren.

Kreisdiagramm
Die Anfragen sind auf vielen Wegen hereingekommen .

Der Grund warum ich 2017 den Höhepunkt meines Burnouts ausgerechnet dann erreicht hab, als ich wieder frei und selbständig war, ist mir heute klar.

Mit einem Hintern auf 4 Kirtagen zu tanzen, war noch nie möglich.

Es ist so ein unglaublicher Druck entstanden etwas zu posten, dass ich teilweise komplett blockiert war. Wenn ich nichts gepostet hab, waren einige Follower auch wieder weg. Da ist viel Zeit drauf gegangen. Zeit, die ich lieber mit der Produktion verbracht hätte.

Instagram entspricht mehr dem Geist von tikitaki und lässt auch meine Fantasie mehr sprießen. Die Funktionen mit Musik in den Postings zB erwischen mich direkt im Spielemodus und machen mir richtig Spaß.

Bei Facebook hingegen hab ich immer weniger Likes bekommen.

Immer wieder hatte ich den Wunsch diese Plattform hinter mir zu lassen, um mich mehr auf meine eigentliche Arbeit zu konzentrieren, aber es war technisch nicht möglich.

Im Jahr 2018 zB., als sich mein Wunsch gezeigt hat, konnte man keinen Instagram Business Account ohne Facebook haben. Das hat sich jetzt aber anscheinend geändert.

Darum wage ich den Weg, den mir mein Bauch seit Jahren ankündigt und verlass